Donnerstag, 17. Februar 2011

ANDERS WIRTSCHAFTEN

Fenster in eine andere Welt?


mit Gisela Notz

Beginn: 18:00 Uhr | Eintritt frei

Für gewöhnlich wird unterstellt, dass Wirtschaften Profit-Erwirtschaften bedeuten. Doch dies greift zu kurz: Zumindest seit Beginn der Industrialisierung wird in theoretischen Konzepten und praktischen Projekten versucht, alternative Wirtschaftsformen zu begründen. In diesen stehen Demokratie und Solidarität, Orientierung am Gebrauchswert von Waren und Dienstleistungen und ökologische Zielsetzungen im Mittelpunktimmer geht es aber auch um das wirtschaftliche Überleben und das notwendige Bestehen am Markt.

Gisela Notz skizziert die Ziele, Chancen und Hoffnungen, aber auch die Enttäuschungen und Probleme alternativer Wirtschaftsformen früher (Genossenschaftsbewegung, Alternativbewegung der 1970/80er Jahre) und heute (Solidarische Ökonomie). Sie fragt nach der Bedeutung dieser Projekte für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung als Umsetzungen konkreter Utopien anderenbessernWirtschaftens und Lebens.

 

anders

 

 

 

 

notz-portraetDr. Gisela Notz, geb. 1942, war seit 1979 wissenschaftliche Referentin in der Friedrich-Ebert-Stiftung. Als Aktive der Alternativ- und Frauenbewegung vereint sie politische Praxis und wissenschaftliche Arbeit. Kürzlich hat sie einen Einführungsband publiziert: Theorien alternativen Wirtschaftens. Fenster in eine andere Welt. Schmetterling Verlag, Stuttgart, 2010.

 

 

 

 

 


 

 

in Kooperation mit Netzwerk e.V.

Rosa-Luxemburg-Stiftung/RB Saarbrücken

Peter-Imandt-Gesellschaft e.V.

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