HOFFEST
im
Kultur- & Werkhof
Nauwieser 19

Samstag, 27. Juni 2009
12.00 bis 22.00 Uhr


Der Eintritt zu allen Programmpunkten ist frei

Programm:

 Biergarten/Café Kostbar
         ab 12:00 Uhr Indonesische Grillspezialitäten: Saté Spieße, Maiskolben,  ... und ein Kindergetränk zum Hoffest-Supersonderpreis
   
12.00 - 15.00 Uhr
 Andreas Weber /Akkordeon
Abwechslungsreiche Mischung aus irischen und bretonischen Liedern, Klezmer und Chanson Musette
   
 Kino achteinhalb
 15.00 Uhr "Chihiros Reise ins Zauberland"
Japan 2001, R: Hayao Miyazaki, F, 125 Min,
FSK: ohne Angabe, BJF-Empfehlung: ab 8 Jahren


   
  Bühne im Hof
16.30 - 17.00 Uhr 
 Begrüßung und Vergabe des Förderpreises 2009
17.00 - 19.00 Uhr 
 "Rotwein und Pimpinelle"

Rotwein und Pimpinelle sind eine Coverband der etwas anderen Art.
Sie spielen Stücke bekannter deutschsprachiger Liedermacher wie Reinhard Mey, Hannes Wader, Konstantin Wecker, Herman Van Veen und Wolf Biermann. Chansons von Jacques Brel und Georges Brassens spielen sie in den deutschen Versionen von Klaus Hoffmann und Franz-Josef Degenhardt. Bei den Volksliedern lassen sie sich von Musikern wie Hein und Oss, Zupfgeigenhansel, Liederjan und anderen Volksliedrettern inspirieren.

"Im Mittelpunkt steht für uns natürlich das Lied. Kompromisslos sind alle ausgewählten Stücke Lieblingslieder der Sängerin und werden entsprechend behandelt, sonst gibts Ärger... Jedes Stück wird mit ganzem Herzen arrangiert, gesungen und gespielt."


   
 20.00 - 22.00 Uhr "DREIST"

DREIST formierte sich 1993 in Saarbrücken. "Es gibt nicht viele Bands, die unprätentiös unterhalten" erkannten Thomas Blug (git) und Piet Eifel (voc,bass,harm) "und gleichzeitig equisit rocken können." Zusammen mit Micky Meyer (dr) wurden sie ihrem Anspruch eine Art göttliche Dreifaltigkeit im Rock zu sein, mehr als gerecht.

DREIST stürzt das Publikum - bedingt durch die prägnante Melodiosität und die virtuose Musikalität im Zusammenspiel - in einmalige emotionale Wechselbäder. Feinfühlige hintersinnige Balladen mit deutschen Texten voll dunkler lyrischer Kraft münden im energetischen Classic Rock`Roll Feeling hervorgerufen durch erregend funky interpretierte Covers von Stones, Led Zeppelin, Lou Reed oder Rare Earth.

Ihr gehaltvolles Eigenmaterial, daß bewußt Anklänge an den frühen Rio Reiser, Element of Crime, Cream, Brit-Pop und Blues beinhaltet, besticht durch kompositorische Vielfalt und bissig-witzige Texte. ("Warum wollen alle Weiber immer nur reden mit mir").

Das Konzept wurde von Kritikern und Publikum begeistert aufgenommen.

DREIST waren dreist genug mit ihrem allerersten (!) Auftritt am wichtigen Saar-Rockwettbewerb teilzunehmen. Müßig zu erwähnen, daß das Triumvirat den ersten Platz abräumte. Die lässige und intensive Performance gefiel.

Piet Eifel sang und spielte schon in Kultbands der Siebziger Jahre, bevor er sich entschloss in artifiziellen und experimentellen Bands wie -Frankenstein und -Art of Schwanengesang mitzumischen. Mit DREIST jedoch kehrt er zu seinen archaischen Wurzeln zurück, um sie weiterzuentwickeln.

Als Thomas Blug mit zarten 17 Jahren zum ersten Mal seine filigranen Gitarrenkünste öffentlich vorstellte, beindruckte er damit altgediente und erfolgreiche Kollegen in einem Maße, daß diese ihre Gitarren sofort an den Nagel hängen wollten. Heute ist Blug einer der gefragtesten Studiomusiker weltweit und war mit vielen Größen des Business auf Tournee. (U.a. vor 100000 Besuchern mit Tic Tac Toe im Vorprogramm von Michael Jackson)

Micky Meyer spielte bei -Extreme Noise und -The End of Grey Sky und war es gewohnt, sein Schlagzeug auf vielseitige Weise in der Crossover/Grunge Vehemens der 90iger zu malträtieren.

Zusammen ergeben die Drei eine unglaublich stilsichere Rock-Combo und eine großartige Synthese zwischen Laid back und dem wahren Rock `n Roll Punch.

Sensationell tracktiert Thomas Blug seine Gitarre, die er von Schwebetönen bis hin zu erdigen Stakkato-Riffs zu manipulieren weiß und auf unendlichen Zwischenstationen in meisterliche Akkordkaskaden aufschillern läßt. Die hochgepowerten Duelle mit Piet Eifels archaisch-hysterischem Gesang lassen Piets Stimme in Höhen gleiten, die es eigentlich nicht gibt. Eine (klang)farbige ausgereifte Stimme, soulful und sensibel, die in ihrer Phrasierung ihresgleichen sucht.

Doch im Mittelpunkt des Geschehens stehen die Songs. Jeder musikalische Ausdruck wird von DREIST im Sinne der Songdienlichkeit ausgeführt und das bedeutet ein Konzerterlebnis der besonderen Art. Einfach unverwechselbar.

3st rockt, improvisiert, groovt so geschlossen und ausbalanciert, in einer solch fließenden Dynamik, die britischen Beat, amerikanische Rocktraditionen und deutsche Poesie aufs wunderbarste verbindet.

DREIST keep on rockin!


   
 N.N. /Nauwieser Neunzehn
ab 12.00 Uhr Kunstausstellung
von Kursteilnehmerinnen - Atelier Tina Stein
 ab 14.00 Uhr Kurzfilme

Eine Auswahl aus dem Videowettbewerb Créajeune 2008 - Saarländisches Filmbüro

 

Der Schein trügt
AK Film des Café Exodus
Spielfilm, 6 Min, D 2007

Der Schein trügt ist ein Liebesfilm, in dem es darum geht, die Chance zu nutzen, die große Liebe zu finden und zu binden, verbunden mit der Tatsache, dass es oft anders kommt, als man denkt...

 

Deutschland
Team des Internationalen Bund Merzig
Videoclip, 4 Min, D 2007

Das ist Deutschland, unser Land,
und wir bleiben hier, verdammt.
Wie stehen das gemeinsam durch, Hand in Hand.
Denn es gibt gute und auch schlechte Zeiten,
gute und auch schlechte Seiten.
Und nur wer an sich glaubt, kann seinen Weg bestreiten.

 

Femmes si fortes (Starke Frauen)
David Verlet und Team
Videoclip, 3:30 Min, F 2008

Bei diesem Kurzfilm hat die Gruppe versucht, den Alltag einer Frau nachzustellen, die von ihrem Mann geschlagen wird. Nach einer Gewalttat nimmt die Frau ihren ganzen Mut zusammen, um zu fliehen. Sie will sich und ihr Kind retten.

 

Freiheit
Team des Internationalen Bund Merzig
Videoclip, 4 Min, D 2007

Ich bin auch ein Mensch, genau wie Ihr. Ich will doch nur die gleichen Rechte haben.
Wollt Ihr mich jetzt dafür verklagen, weil ich so ehrlich bin und sage, was ich denke?
Wenn Ihr mir einen Gefallen tun wollt, dann könnt Ihr mir meine Freiheit schenken.

 

Game over
Jugendgruppe Adolf-Bender-Zentrum St. Wendel
Spielfilm, 16 Min, D 2008

Gewalt ist keine Lösung! Die Diskussion um die „Killerspiele“ hat uns auf dieses Motto gebracht. In Workshops lernten wir, alle Aufgaben rund um das Filmemachen selbst zu übernehmen. Mit diesem Film möchten wir andere Jugendliche ermutigen, etwas gegen Gewalt zu unternehmen.

 

Getrennte Wege
Thomas Radke und Team
Videoclip 4 Min, D 2008

Jeder Tag, an dem ich Dich seh, will ich Dich gern wiedersehn,
denn Du gibst mir Kraft und Mutund bei Dir geht es mir so gut.
Ich kann es nicht verstehn -warum müssen wir getrennte Wege gehn?

 

Hilfst Du?
Jochen Thieser und Team / Landesmedienanstalt Saarland
Kurzfilm, 3 Min, D 2008

Ein Mädchen begegnet bei einem Spaziergang mehreren Menschen in Not, die sie jedoch ignoriert. Als sie kurz darauf selbst von einem Auto angefahren wird, bekommt sie Hilfe von den Menschen, denen sie zuvor den Rücken zugedreht hatte.

 

Kein Ausweg
Uzun Hakan, Hysamet Kryeziu / JUZ United
Videoclip, 4 Min, D 2008

Es gibt keinen Ausweg aus diesem Scheißleben,
es gibt keinen Ausweg für Leute aus dieser Gegend,
es ist schwer, hier sein Leben aufzubaun -
Trotzdem hat jeder seinen eigenen Traum.

 

Mama
Team des Internationalen Bund Merzig
Videoclip, 4 Min, D 2008

Also Mama, ich wollte Dir jetzt als erstes mal Danke sagen.
Hör mir jetzt bitte zu und stell keine Fragen.
Denn das sind die Worte, die ich schon immer mal sagen wollte...
Danke für alles, Danke, dass Du immer da bist...

 

Schlonk 2
Hannah Deffland, Elena Klein
Parodistischer Werbespot, 1 Min, D 2008

Der Griff ins Klo... Oder: die Tücke des Alltags. Der Film bewirbt ein selbstentwickeltes Produkt aus Recycling-Materialien, das im Kunstunterricht der zehnten Klasse am Von-der-Leyen-Gymnasium Blieskastel entstanden ist.

 

Schulgespenst
Nicolas Schönberger & Klasse 4.1 Grundschule Rehlingen-Siersburg
Spielfilm, 9 Min., D 2008

Der Film erzählt von einem lustigen Schulvormittag, an dem allerhand Unerklärliches geschieht. Das Schulgespenst in Klasse 4.1 hat verschlafen. Es nutzt die Freiheit, den Unterricht aufzulockern und hilft den Kindern in brenzligen Situationen weiter...

 

Spot contre la violence
12. Klasse des Lycée Mathias Adam, Pétange
Spot, 5 Min, Lux 2007

Gewalt ist keine Tabu! Reagiert!

 

 

 

   
 außerdem:
Ballonwerfen vor der Werkstatt von MMarcu, Zöpfchenflechten, Töpfern im Brennpunkt, "Klangstöbern für Familien" im Klangwerk, ...